enercity gewinnt PM Award 2015: Unser Open Future Ansatz erfolgreich

Am Donnerstag, 18.6.2015 gegen 19:00 Uhr stieg die Spannung. Denn es begann die Nacht der Personaler im Friedrichstadt-Palast in Berlin mit der Verleihung der Personalmanagement Awards durch den Bundesverband der Personalmanager (BPM). Gegen 20:30 Uhr kam dann die erlösende Nachricht. Unser Kunde enercity, Stadtwerke Hannover, hat den PM-Award 2015 (Video Nominierung) für den “enercity-Zukunftstag” mit unserem “Open Future – DigiLog-Prozess” (Mehr Infos hier) gewonnen. Das Team um die Projektleiterin Iris Stein

und die Referentin des Vorstands Personal Corinna Hormann nahm den Preis in Berlin überglücklich in Empfang.

Unser Glückwunsch kommt von ganzem Herzen. Das ist der verdiente Lohn für die Risikobereitschaft des Vorstandes und aller Beteiligten, sich auf unsere innovative Methode einzulassen und für die Monate intensiver Arbeit. Das war ein wichtiger Beitrag zum demokratischen Unternehmen, zur partizipativen Teilhabe sowie hierarchiefreier Strategie- und Unternehmensentwicklung in einer vernetzten und digitalisierten Welt. Ganz besondere Anerkennung gilt der Leiterin Organisationsentwicklung Iris Stein für ihre unerschrockene und nachhaltige Überzeugungsarbeit, auch bei Widerstand im Unternehmen. Danke für euer Vertrauen. Mein persönlicher Dank für die tolle Zusammenarbeit und die professionelle Leistung geht an meine Partner in diesem Projekt Stephan Grabmeier, Frank Schomburg und sein Super-Team von nextpractice. Nur schade, dass Prof. Kruse diesen Erfolg nicht mehr erleben durfte.

Mit Change Management Geschäftspotenziale erschließen – Vier Impulse, die Sie in Führung bringen

Nach den Terminen in Hamburg und Frankfurt ist Halbzeit für den HR FITNESS CLUB Nr 3 2014, in dem sich alles umd Change Management mit echtem Mehrwert dreht. Weitere Termine folgen am

4.6. 18:00 Uhr in München
Information und Anmeldung hier: Change_HR-FITNESS-CLUB_MUC_3-2014_140403

und am 17.6. 18:00 Uhr in Köln
Information und Anmeldung hier: Change_HR-FITNESS-CLUB_Koeln_3-2014_140403

Dort finden Change-Profis Anregungen, wenn es um das Knacken ganz harter Nüsse geht, einen frischen Blick und innovative Impulse für ein Thema, dass viele glauben zu kennen. Aber auch wenn Sie es leid sind, von Geschäftsleitung und Führungskräften als Softie mit Helfersyndrom verkannt oder gar verspottet zu werden, dann finden Sie hier den Ausweg. 4 kurzweilige Vorträge von erfahrenen Fachexperten bilden den Zirkel für das Fitness-Training. Die Teilnehmer schätzen natürlich auch den Raum für Diskussionen und Networking mit Kollegen/innen aus anderen Unternehmen.

Dr. Sebastian Spörer vom Zentrum für Leistungsmanagement und Burn Out Prävention führt in seinem Vortrag “Wer das Denken verändern will, muss das Gehirn begreifen! Change-Impulse aus der Neuro-Wissenschaft” durch die Welt der neuesten Erkenntnisse über Nervenzellen und Synapsen und Ihre Bedeutung für Führung und Innovation. Er räumt z.B. mit dem Mythos auf, das Veränderung nur bei einer Krise stattfindet. Im Gegenteil während einer Krise braucht es besonders geschickte Führung, um innovative Lösungen mit Mehrwert zu finden und umzusetzen.

Die Fachanwälte von CMS Hasche Sigle, wie Anja Dombrowsky in Frankfurt, Martina Hildalgo in München, Dr. Alexander Bissels in Köln und Bernd Roock in Hamburg beleuchten mit ihren Impulsen “Betriebsrat: Partner und Gegenspieler bei Veränderungen” die Gratwanderung in der Zusammenarbeit und stellen sich anders als viele Fachkollegen nicht ausschließlich auf die Seite der Risikovermeidung, sondern zeigen gangbare Wege auf. Die Teilnehmer wissen die gute Mischung aus hevorragender Fachexpertise und pragmatischem Blick zu schätzen.

Arne Prieß von HR CONTRAST, der Initiator des HR FITNESS CLUBS, schöpft in seinem Beitrag “Wirksames Change Management: Segel setzen statt Anker werfen auf dem BzBm-Ship!” aus seiner langjährigen Praxis liefert frei nach dem Motto von Henry Ford “Wer immer nur tut was er kann, bleibt immer nur das, was er schon ist.” viele schnell umsetzbare Impulse für die Change Master Class, um rechtzeitig und professionell die Segel zu setzen.

In meinem Beitrag “Innovation als Change-Motor – HR nur Zaungast oder Gestalter?” als Geschäftsführer von people.inovation.partners. geht es einerseits um das Risiko für Human Resources zum Totengräber des Unternehmens oder Opfer eines Bypass zu werden. Die Gefahr ist besonders groß, falls man weiter Zaungast bei geschäftlich wichtigen Veränderungsprojekten bleibt oder lediglich als soziales Alibi dient. Andererseits mache ich transparent, welchen enormen Wertbeitrag Personal-manager für ihre Unternehmen generieren können, wenn Sie Innovation als Change Motor nutzen. Dafür stelle ich neuartige und wirksame On- und Offline-Methoden vor und nenne die nächsten Schritte, um die Personalfunktion neu zu erfinden und auf Augenhöhe mit Geschäftspartnern zu profilieren. Einige letzte Plätze sind noch frei. Schnell handeln und in München oder Köln anmelden.

10 mal erfolgreicher als der Wettbewerb

Warum florieren einige Unternehmen auch in Zeiten des Wandels und des Chaos und warum schaffen das vergleichbare Unternehmen nicht? Dieser Frage geht Jim Collins in seinem 2011 erschienen Buch „Great by Choice“ nach. Die deutsche Ausgabe ist in 2012 unter dem Titel „Oben bleiben“ erschienen. Collins extrahiert die Erfolgsfaktoren als Ergebnis einer gründlichen 9-jährigen Langzeit-Studie.

Den Kern bildet die Level 5 Leadership Ambition, eine Reminiszenz an seine Studie „Good to Great“. Er spricht auch von 10x Leadership. Denn in seiner neuen Studie haben die Top-Unternehmen ihre Konkurrenten bei vergleichbaren Ausgangsbedingungen über die gesamte Zeitspanne 10 fach outperformed. Gemeinsam haben die 10x’er starke Kultur-, Sinn- und Wertorientierung, langfristige Zielen, strenge Performance-Standards und fanatische Disziplin. Sie hielten Kurs, auch in stürmischen Zeiten. Es ist auf den ersten Blick verwunderlich, entspricht aber meiner langjährigen Führungs- und Beratererfahrung, dass nicht die Unternehmen mit den meisten Innovationen am erfolgreichsten sind. Tatsächlich findet er eher „deutsch“ klingende Erfolgsfaktoren wie Fanatische Disziplin, Produktive Paranoia und Empirische Kreativität.

Fanatische Disziplin umschreibt er mit einem 20 Meilen Lauf, in dem sehr spezifische Performance-Indikatoren mit großer Konsistenz über einen langen Zeitraum regelmäßig erreicht werden. Das verlangt natürlich, außergewöhnliche Ergebnisse in schwierigen Zeiten abzuliefern, aber auch Zurückhaltung in guten Zeiten und sich z.B. nicht zu unüberlegten M&A Transaktionen hinreißen zu lassen.

Lesen Sie mehr und was Sie persönlich tun können in Teil 2.

10 mal erfolgreicher als der Wettbewerb – Teil 2

Jim Collins beschreibt in „Great by Choice“, wie in “10 mal erfolgreicher als der Wettbewerb” beschrieben, neben “Fanatischer Disziplin” als weiteren Erfolgsfaktor “Produktive Paranoia“. Damit meint er, ständig auf der Hut zu sein, ohne sich aber lähmen zu lassen. Eine Strategie ist der Aufbau von überdurchschnittlichen Cash-Reserven, Sauerstoff-Vorrat für schlechte Zeiten, wie er das nennt. 10x’er priorisieren zudem Risk-Management, insbesondere für existentielle Risiken, asymmetrische Risiken, deren negative Folgen möglichen Nutzen deutlich übersteigen und für unkontrollierbare Risiken. Ergänzend propagiert er “Zoom Out – Zoom In”. Zoom Out bedeutet, bei Gefahr blitzschnell zu screenen, wieviel Zeit für eine Entscheidung bleibt und ob die Pläne tatsächlich angepasst werden müssen. Das erinnert an die asiatische Weisheit, “nimm Dir Zeit, wenn Du schneller werden möchtest”. Zoom In steht bei Collins für schnelle, ausgezeichnete Umsetzung.

Mit Empirischer Kreativität skizzieren Collins und Hansen ein Feld, dass üblicherweise im Innovationsmanagement diskutiert wird. Sie empfehlen mit dem Prinzip “Fire Bullets, than Cannonballs” jedoch einen gleichermaßen pragmatischen wie wirksamen Ansatz. Gemeint ist, jede Innovation zunächst in kleinem Umfang, mit überschaubaren Kosten, geringem Risiko und ohne die langfristigen Ziele zu gefährden, zu testen (Bullets). Die Idee wird in mehreren eng begrenzten “Feldversuchen” empirisch getestet. Erst wenn die Ergebnisse eindeutig positiv sind und hohe langfristige Gewinne zu erwarten sind, werden umfassende Ressourcen für eine breite Markteinführung konzentriert (Cannonballs).

Spannend ist, das die Erfolgsfaktoren bei Unternehmen jeder Größe angewendet werden können. Als Start up haben Sie sogar die Chance, die Kultur Ihres Unternehmens von Anfang an nach diesen empirisch fundierten Prinzipien zu gestalten. Wo stehen Sie als Führungskraft, wenn Sie sich mit den Besten messen? Wie weit setzen Sie die Prinzipien schon in Ihrem Unternehmen um? Wie können Sie als Personaler die Initiative ergreifen?