Business- und HR-Modelling – Mit Co-Creation Tools Zukunft gestalten

Professionelle, interaktive Werkzeuge für die (Mit-) Gestaltung von Geschäft, Karriere, Leadership und Personalmanagement
Innovationskompetenz ist überlebenswichtig: Gestern noch erfolgreiche Unternehmen verschwinden immer schneller vom Markt. Marktführer werden heute dreimal so häufig von Wettbewerbern verdrängt. Gleichzeitig wachsen innovative Unternehmen dreimal so schnell und erzielen kontinuierlich höhere Margen. Dazu brauchen Unternehmen eine kritische Masse von Führungskräften und Professionals, die Innovationskompetenz entwickeln und mit interaktiven Business- und HR-Modeling-Werkzeugen gemeinsam Brücken in die Zukunft für Menschen, Arbeit und Geschäft bauen. Denn die größte Energiequelle sind Menschen, die an einem Strang ziehen. Wie geht das? people.innovation.partners. nutzen eine ganze Suite von intuitiv verständlichen Werkzeugen, die über Poster, Postits und Apps Teams durch angeblich komplexe Aufgabenstellungen und Prozesse leiten. Hier können Sie einen den Flyer_Busines_HR_Modelling_Tools downloaden.

Business Model Canvas: Geschäfts- und Vertriebsmodell-Innovation leicht gemacht
Das ist der Klassiker, ursprünglich entwickelt von Osterwalder A. et al. in 2009. Begegnen Sie Ihrer Geschäftsführung auf Augenhöhe und überzeugen Sie mit Businesslogik. Damit der Markt am Ende Hurra schreit, ist ein kunden- und geschäftsgetriebener Fokus entscheidend. Dazu brauchen alle Beteiligte ein fundiertes Verständnis Ihres Geschäftsmodells und Ihres Kundenversprechens. Nutzen Sie eine interaktive Methode, mit der Sie im Team  eine geschäftliche Herausforderung schnell und systematisch durchdringen, Lösungsideen entwickeln und durchspielen können. Mit intuitiv verständlicher Visualisierung ermöglicht die Methode auch Kollegen/innen, die nicht gewohnt sind, täglich mit Businessplänen und Strategien zu arbeiten, einen schnellen Zugang.

Business Model Me:  Durchstarten – Die Zukunft selbst in die Hand nehme
Finden Sie Ihr unverwechselbares Profil, Ihren einzigartigen Wertbeitrag und entwickeln Sie robuste Karriereszenarien für bewegte Zeiten. Die Methode geht zurück auf Tim Clark, Alexander Osterwalder and Yves Pigneur, 2012. Der ungewohnte Blick auf die eigene Karriere durch die Brille eines Geschäftsmodells eröffnet regelmäßig unerwartete Perspektiven und gibt neuen Schub für Ihren beruflichen Erfolg. Verstehen Sie Ihr persönliches Karriere- und Geschäftsmodell  und erfinden Sie sich rechtzeitig neu. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie als Angestellter arbeiten, eine Selbstständigkeit planen oder in Ihrem Geschäft Wachstumsschwellen überwinden wollen.

HR Function Canvas:  Co-Pilot für Innovation, Wachstum und Profitabilität
Mit dieser Methode haben wir unsere eigenen vielfältigen Erfahrungen bei der Umgestaltung von Personalfunktionen verarbeitet. Erfinden Sie die Personalfunktion neu, bevor anderes es für Sie tun. Übersetzen Sie geschäftliche Herausforderungen von morgen in HR-Kompetenzen, -Services und Prozesse von heute. Machen Sie HR zum Role Model für die Organisation von morgen. Identifizieren Sie mit ihren Kunden und Ihrem Team akuten Handlungsbedarf, entwickeln Sie einen Masterplan zur strategischen, organisatorischen, qualitativen und instrumentellen Neuausrichtung und setzen Sie entlang geschäftlicher Prioritäten und mit dem Gespür für sich abzeichnende Chancen um. Geben Sie Raum für Experimente. Das Vorgehen hat sich auch bei der Neuausrichtung von anderen Zentralfunktionen wie IT, Organisation oder Einkauf erwiesen.

People Strategy Canvas:  Menschen und Geschäfte zukunftsfähig machen
Ebenfalls eine Eigenentwicklung, die den Begriff Personalstrategie demystifiziert und ganz praktisch macht. Was oder welche Kompetenzen treiben Wachstum oder halten den Wettbewerb auf Abstand? Gibt es eine strategische Lücke? Wer in Ihrem Unternehmen hat welche Innovationskompetenzen? Gemeinsam erkennen, wo die begrenzten Mittel konzentriert werden müssen. Die Rahmenbedingungen mitgestalten, damit Mitarbeiter ihre Energien bündeln, ihre Fähigkeiten entwickeln und über Grenzen hinweg kooperieren. Junge und „Silver“ Talente integrieren und zu Mitgestaltern und Mitunternehmern machen, die gerne und glaubwürdig Begeisterung verbreiten. So werden Kunden und Markt „hurra“ rufen.

Talent Management Canvas: Employees First und Innovation by Talents
Noch eine Eigenentwicklung aus der Erfahrung mit vielen Employer Branding- und Talent Management-Projekten. Eine attraktive Arbeitgebermarke und ein glaubwürdiges Mitarbeiter-Versprechen stehen im Einklang mit dem Geschäftsmodell, den geschäftlichen Herausforderungen, der Marke und dem Kundenversprechen. Der Talent Management Canvas führt durch neun Gestaltungsfelder für ein erfolgreiches und integriertes Talent-Management und Personalmarketing nach innen und außen. Entlang unseres Mottos „Innovation by Talents – Talents by Innovation“ geht es um Win-Win-Lösungen für Ihr Unternehmen und Ihre Talente. Kultivieren Sie schnelles Prototyping und Lernen aus Fehlern.

ReLead Canvas:  Agile Führung, Innovations-Kultur und Produktivität
Innovative Unternehmen und Champions in Kundenorientierung verlagern Entscheidungskompetenzen auf Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt. Die Führungsrolle wandelt sich deutlich. Führungskräfte erhalten den Auftrag, ein Innovations- und Wachstumsklima zu gestalten. Die gute Nachricht: Agile Führung können Sie lernen! Wir nutzen den ReLead Canvas im individuellen oder Teamcoaching, um gemeinsam mit Ihnen, geschäftliche Herausforderungen von morgen in Führungsherausforderungen von heute zu übersetzen, sie zu strukturieren und zu priorisieren. Ein Update des HR Service- und Produktportfolios kann zusätzlich abgeleitet werden. Die Methode wurde gemeinsam mit unseren Partnern Innovation Evangelists und Ignore Gravity entwickelt.

 

Neues Instrument zur Einschätzung von Innovationskompetenz gemeinsam mit der Hochschule Fresenius Köln erfolgreich getestet

Für die Entwicklung eines Online-Instruments zur Bestimmung der Innovationsfähigkeit von Mitarbeitern und Führungskräften wurden gemeinsam mit Daniel Braun und Prof. Katja Mierke von der Hochschule Fresenius verschiedene Modelle, Theorien und wissenschaftliche Befunde aus den Bereichen Kreativität, InnovationInnovationskompetenz und Entrepreneurship herangezogen. Mit den auf Selbstbeurteilungen basierenden Dimensionen des Fragebogens sowie zwei Leistungstests ermöglicht das Instrument eine differenzierte Beurteilung der Fähigkeiten, Motive, Verhaltensweisen und Eigenschaften von Mitarbeitern und Führungskräften, die in den unterschiedlichen Phasen des Innovationsprozesses potenziell von Bedeutung sind. Mehr Informationen finden Sie hier in unserem White Paper “Assessment der persönlichen Innovationskompetenz”.

Um die Güte des Verfahrens zu bestimmen wurden u. a. Reliabilitätsanalysen, Interkorrelationen zwischen den Leistungstests und bestimmten Selbstbeurteilungen sowie Unterschiede zwischen Teilnehmergruppen berechnet. Unser Dank gilt allen Teilnehmern der Validierungsstudie. Die Reliabilitätsanalysen zeigen, dass die im Instrument verwendeten Skalen in sich konsistent sind. Positive und signifikante Korrelationen zwischen den Ergebnissen der Leistungstest und den Selbstbeurteilungen belegen die Kriteriumsvalidität des Verfahrens. Mit anderen Worten: Das Instrument misst zuverlässig das, was es messen soll.

Als besonders interessant erwiesen sich einige der Gruppenvergleiche: Teilnehmer, die ein erfolgreiches Unternehmen mit innovativen Produkten oder Dienstleistungen gegründet hatten, schnitten durchschnittlich besser ab als Teilnehmer, deren Unternehmen nicht innovativ oder (noch) nicht wirtschaftlich erfolgreich waren. Diese Unterschiede fielen sogar noch größer aus, wenn man die erfolgreichen und innovativen Unternehmer mit den Nicht-Unternehmern verglich. Die Unterschiede waren für alle Dimensionen und Testergebnisse des Instruments statistisch signifikant.

Die Ergebnisse zeigen, dass das Instrument tatsächlich dazu geeignet ist, Personen zu identifizieren, die sowohl in der Lage sind, kreative, neuartige Ideen hervorzubringen, als auch Innovationen erfolgreich im Markt umzusetzen. Insgesamt deuten die Ergebnisse auf eine hohe diagnostische Güte des Instruments hin. Noch viel wichtiger aus unserer Sicht: Das Instrument ermöglicht mit Blick auf Stärken und Entwicklungsfelder, gezielte Empfehlungen zu geben, um auf dieser Basis fundierte Entwicklungspläne zu erstellen.

Wir haben inzwischen begonnen, das Instrument zum Coaching von Einzelpersonen, TeamsInnovationskompetenz im Team oder Bereichen von Unternehmen sowie in der Gründerberatung einzusetzen. Weitere Einsatzmöglichkeiten zeichnen sich in der Zusammenarbeit mit Investoren ab, die die Startbedingungen von Gründerteams durch rechtzeitiges zielgerichtetes Coaching auf ein neues Niveau heben möchten. Gleichzeitig planen wir, die begleitende Forschung fortzusetzen, um die Datenbasis zu verbreitern.

Falls Sie an einem Einsatz des Instruments interessiert sind (z. B. im Rahmen eines persönlichen Coachings oder einer Personalentwicklungsmaßnahme für Ihr Unternehmen), freuen wir uns über eine Nachricht an edmund.komar@peopleinno.com.

Der 4. Stern: Ein filmreifes Heldendrama mit allen Blockbuster-Zutaten

Was haben wir für ein ergreifendes Drama über die gesamte Fußball Weltmeisterschaft und ganz besonders im WM-Finale erlebt. Da war alles drin: traurige Verlierer, unglückliche Pechvögel und über-ragende Helden, die sich von den Prüfungen des Schicksals nicht beirren lassen. Ein Spiel auf Messers Schneide mit einem Gegner auf Augenhöhe und eine Verlängerung, die überstanden werden musste,  reichte dem Regisseur Schicksal nicht. Es hat den Abend mit tragischen Elementen belebt. Das Drehbuch war Oskar verdächtig.

Sami Khedira, dem unermüdlichen Kämpfer, blieb die Krönung seiner WM versagt. Da hat er das Unmögliche möglich gemacht und sich mit unbändigem Willen und Disziplin nach seiner schweren Verletzung zur und in die WM gekämpft. Und nun spielt ihm das Schicksal einen grausamen Streich. Er kann wegen Problemen mit der Wadenmuskulatur nicht antreten. Nun war Khediras Unglück aber die Chance für den jungen Christoph Kramer. Er konnte seinen Kindheitstraum in ungeahnter Intensität erleben. Nach tollem, vielversprechendem Einstand wurde er Opfer eines gefährlichen Zusammenstoßes und musste trotz Aufbäumens mit Gehirnerschütterung aufgeben.

Der unermüdlich und vorbildhaft kämpfende Sebastian Schweinsteiger, der dem Spiel Struktur und Stabilität gab, wurde mehrfach brutal gefoult und trug eine blutende Platzwunde davon. Er ließ die Wunde unter Schmerzen am Spielfeldrand nähen, gab dann dem Team mit seiner „Wiederauferstehung“ ein großartiges Beispiel für Durchhaltewillen, dass den Mitspielern einen neuen Energieschub verlieh

Miro Klose erlebte seinen Traum, wurde 12 Jahre nach dem verlorenen WM Finale in Tokio mit 36 Jahren Weltmeister und räumte zusätzlich den Rekord als ewiger WM-Torschützenkönig ab. Bei seiner Auswechslung in der Verlängerung geschah dann noch etwas nahezu mythisches. Er übergab den Staffelstab an Mario Goetze und gab dem „Spezialkraft-Joker“ einen Zauber mit auf den Weg, in dem er ihn bestärkte, dass Mario das entscheidende Tor machen würde. Auch Jogi Löw hat wohl mitgezaubert, als er Mario Götze vor der Einwechslung zwickte und Mut zusprach. Und tatsächlich, das alles entscheidende Tor schießt ein Spieler, der bei der WM bisher nicht sein volles Potenzial abrufen konnte. An diesem Abend setzte er mit seiner brillanten Technik das Ausrufezeichen des Spiels, schrieb sich ins Buch der Fußball Geschichte ein und zeigte der ganzen Welt, dass er auf dem Weg zu einem ganz Großen ist.

Geht man die 6 Erfolgsfaktoren der Weltmeister durch, dann haben im Finale vor allem

  • Resilienz: Einmal mehr aufstehen als zu Boden gehen
    Trotz all der dramatischen Hürden, die plötzlich auftauchten, hat die Mannschaft sich nicht vom Weg abbringen lassen und das Unmögliche geschafft.
  • Siegermentalität: Den Raum einnehmen und ausfüllen
    Nach dem die anfängliche Nervosität abgelegt war, ließen die Spieler keinen Zweifel an Ihrem unbändigen Siegeswillen aufkommen. Führungsspieler und Trainer bewahrten bei allen Widrigkeiten Ruhe, Über- und Zuversicht in die eigene Stärke.
  • Team: Sich gegenseitig erfolgreich machen
    Ständig wurden Schwächen der Mitspieler klaglos ausgebügelt und versucht, deren Stärken mit geschickter Vorarbeit zur Geltung zu bringen. Auch die Jubelszenen mit den Kindern und Familien der Spieler zeigten, dass dort ein großes Team zusammengewachsen ist.

den Unterschied gemacht.

Jogi Löw hat mit systematischer Arbeit über 10 Jahre diesen Erfolg mit langem Atem vorbereitet und in Brasilien sein Meisterstück gemacht. Er hat dort mit seinem Team hinter dem Team die Rahmenbedingungen geschaffen, die am Ende den Unterschied ausgemacht haben. Enttäuschungen und Kritik haben ihn nicht vom Weg abgebracht. Er hat auch gezeigt, dass ein Erfolgscoach kein extravertierter Marktschreier sein muss. Er war in der Lage mit seiner ruhigen, aber geradlinigen und bestimmten Art, Talente zu entdecken, sie zu fordern und zu fördern. Mit Vertrauen in die Spieler, viel Zuspruch und konstruktivem Feedback hat er Selbstvertrauen und Growth-Mindset gefördert. Sein introvertierter Grundcharakter erlaubt ihm, dass neben Ihm Menschen wachsen können.

Nehmen wir uns das tolle Abenteuer Weltmeisterschaft als Motivation mit in unseren Alltag und öffnen uns für das, was wir von Jogi Löw lernen können. Allen die Spieler trainieren, Kinder erziehen, Schüler unterrichten oder Mitarbeiter führen, lege ich zur Vertiefung die Erkenntnisse von Carol Dweck (Mindset: The New Psychology of Success)  und Susan Cain (The Power of Introverts) ans Herz. Was lernen Sie, lernt Ihr aus diesem Sommerdrama mit Happyend?

USA – Deutschland: Analyse aus Sicht des Beraters für Innovation und Spitzenleistung

Hier kommt wieder die etwas andere Analyse zum Spiel USA – Deutschland. Ich lege wieder die 6 Erfolgsgeheimnisse für Innovationsmanagement und Spitzenleistung aus dem Ansatz von people.innovation.partners. als Bewertungskriterien an. Der Einfachheit halber wähle ich eine Schulnoten-Skala von 1 – 6, mit 1 = Sehr gut und 6 = ungenügend. Zur Erläuterung findet Ihr Plus- (+) und Minuspunkte (-).

Einmal öfter aufstehen als zu Boden gehen: 3
+ Spiel gegen Ghana gut verkraftet und entlang der eigenen Stärken das Spiel gemacht
+ Obwohl die Anfangsoffensive nicht zum Tor führte, gingen Motivation und  Ordnung nicht verloren
- kein Rückstand oder wirklich kritischen Situationen zu bewältigen

Growth Mindset statt starrem Selbstbild:  3
+ Variation: Konsequentes Flügelspiel zu Beginn, leider ohne Torerfolg
- Trotz deutlicher Überlegenheit unterliefen unerwartete Fehler
- Einige Spieler haben ihre spielerischen Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft

Siegermentalität: Den Raum einnehmen und ausfüllen:  2
+ dauerhaft sicher gespielt und das Spiel dominiert
+ Siegtor geschossen
+ Möglicher Ausgleich gegen Ende verhindert
- Gegner hat nicht  das letzte gefordert
- Abschluss zu selten erfolgreich
- Nach Spielanteilen hätte der Sieg deutlich klarer ausfallen müssen

Der Wettbewerb im Team muss konstruktiv bleiben:  1
+ Kein unproduktives Konkurrenzverhalten zu beobachten
+ Gute Integration der Auswechselspieler

Gerade Sieger müssen lernen:  3
+ Trotz defensivem Gegner wurde versucht, mit spielerischen Mitteln zum Tor zu kommen (Flügelspiel)
+ Kontrollierte Offensive: Offener Schlagabtausch, wie in der 2. Halbzeit gegen Ghana wurde vermieden
+ Veränderungen in der Startelf gaben Mittelfeld Stabilität
+ Auswechslungen mit Veränderung der Taktik in der Halbzeit brachten neue Impulse im Sturm und führten zum Tor
- Nachdem kein frühes Tor fiel, verengte sich das spielerische Repertoire

Maverick: Zufallschancen ermöglichen und entschlossen nutzen: 2
+ Chancensucher Thomas Müller steht im richtigen Moment am richtigen Platz und nutzt die Gelegenheit
- Vielzahl kurz vor Abschluss verhinderter Chancen
- Bis zur Halbzeit haben die anderen Stürmer die gegnerischen Abwehrspieler zu wenig gebunden
- Niemand neben Thomas Müller erkennbar, der ähnlich gut zufällige Chancen erkennt und nutzt

Mein Fazit: Ein ungefährdeter Sieg, wo das DFB-Team üben konnte, einen stark defensiv agierenden Gegner zu bezwingen. Es fehlte allerdings der letzte Biß und oft Tempo. So bleibt die Frage gerade vor dem Eindruck der letzten Minuten offen, ob es für stärkere Gegner reicht.

Wie können Sie einschätzen, wo Ihr Unternehmen mit Blick auf Innovationskompetenz steht? Wie gut ist Ihre Organisation für Spitzenleistung gerüstet? Möchten Sie den ersten Schritt tun? Mehr unter www.peopleinnovationpartners.com oder Nachricht an edmund.komar@peopleinno.com.

Reif für den WM-Titel? Analyse Deutschland – Ghana mit Blick auf Innovationskompetenz und Basis für Spitzenleistung

Das Spiel Deutschland – Ghana hat mich – wie sicher viele andere Fußballfans auch – stark bewegt.  Kommentare aus fußballerischer Perspektve gibt es heute genug. Daher möchte aus anderem Blickwinkel schauen und einschätzen, wie es um Innovationskompetenz und die Basis für Spitzenleistung betellt ist. Die 6 Erfolgsgeheimnisse der Fußball-Weltmeister, die Ihr Unternehmen an die Spitze führen, die im Blogartikel beschrieben sind, nutze ich als Skalen zur Bewertung. Der Einfachheit halber wähle ich eine Schulnoten-Skala von 1 – 6, mit 1 = Sehr gut und 6 = ungenügend. Zur Erläuterung findet Ihr Plus- (+) und Minuspunkte (-).

Einmal öfter aufstehen als zu Boden gehen: Note 2
+ Ausgleich nach Rückstand erkämpft.
+ Nie aufgegeben
- Zum Siegtreffer hat es nicht gereicht

Growth Mindset statt starrem Selbstbild: 3
+ Kommentare der Spieler nach dem Spiel deuten auf Bereitschaft, mit Einsatz und neuen Vorgehensweisen noch mehr erreichen zu wollen
+ Ausgleich zum 2:2 stärkt Überzeugung, auch in schwierigen Situationen durch eigenen Einsatz Erfolg zu erarbeiten. Kann wichtige Erfahrung für weitere schwere Spiele werden
+ Arbeits- und Lernmodus aktiviert, nachdem klar war, mit Genialität alleine geht es nicht
- Einige Spieler hatten Mühe, sich umzustellen, als das Spiel nicht wie erwartet lief
- Da es nicht zum Sieg gereicht hat, bleiben bei einigen Spielern evtl. Restzweifel, ob die Mannschaft titelfähig ist

Siegermentalität: Den Raum einnehmen und ausfüllen: 4
+ Klose und Schweinsteiger haben sofort Präsenz und Siegeswillen demonstriert, was im Ausgleichstor mündete
- Frühzeitig vom Gegner das Spiel aufzwingen lassen
- In entscheidenden Momenten haben sich auch Führungsspieler verunsichern lassen
- Kein Siegtreffer, trotz Einsatzwillen.

Der Wettbewerb im Team muss konstruktiv bleiben: 1
+ Keine Anzeichen für Frust und Aggression der Auswechselspieler
+ Keine gegenseitige Schuldzuweisungen und destruktive Konflikte auf dem Platz
+ Gute Integration der “Spezialkräfte = Auswechselspieler ins Spiel”

Gerade Sieger müssen lernen: 4
+ Keine überbordende Überheblichkeit
+ Immerhin spätes Lernen mit taktischen Umstellungen und Einwechslung von Klose und Schweinsteiger
- Kantersieg gegen Portugal hat trotz verbal anderer Bekundungen wohl doch neue Impulse blockiert

Maverick: Zufallschancen ermöglichen und entschlossen nutzen: 5
- Nach den 3 Toren im Spiel gegen Portugal, ist die Stärke von Thomas Mueller für alle Gegner präsent. Daher sieht er sich nun harter Gegenwehr gleich von mehreren Gegenspielern gegenüber. Überraschendes blieb – trotz tollem Kampfgeist – bis auf den Assist zum 1:0 aus.
- Niemand anderes aus der Mannschaft konnte die Lücke füllen
- Zu oft war das Spiel ausrechenbar

Mein optimistisches Fazit: Das 2:2 kann eine der Prüfungen gewesen sein, die eine gute Mannschaft auf den Weg zu einer grossen Mannschaft weiterbringt. Entscheidend ist der Lerneffekt und die mentale Reifung bis zum nächsten Spiel. Bin gespannt auf Ihre Einschätzung.

Wie können Sie einschätzen, wo Ihr Unternehmen mit Blick auf Innovationskompetenz steht? Wie gut ist Ihre Organisation für Spitzenleistung gerüstet? Möchten Sie den ersten Schritt tun? Mehr unter www.peopleinnovationpartners.com oder Nachricht an edmund.komar@peopleinno.com.