Innovation live – Erster Kölner Salon der Ideen erfolgreich

Freitag Abend, 28.3.2014 ist im Rotonda Business Club am Kölner Pantaleonswall ein ganz ungewöhnliches Experiment gelungen. Um 19:00 Uhr trafen sich 30 Menschen von 10 bis 80 Jahren, aus verschiedenen Ländern und mit ganz unterschiedlichen Berufen, die sich in der Mehrzahl vorher noch nie begegnet waren zum ersten Kölner Salon der Ideen. Sie waren gekommen, um unstrukturierte Ideen und Anliegen aus verschiedenen Lebensbereichen Raum zu geben, sie zu Projektskizzen zu entwickeln und deren nächste “elegante” Schritte greifbar zu machen. Die Anliegen-Geber bekamen als Geschenk für Ihre Initiative aktives, einfühlsames Zuhören, konstruktives Sparring durch eine Vielzahl von Fragen der anderen Teilnehmer und gingen mit einem Energieschub nach Hause. Alle gemeinsam erlebten, wie das kollektive Ideenpotenzial der bunt gemischten Gruppe in kurzer Zeit (3 – 4 Std.) aktiviert, inspirierend und dennoch strukturiert verarbeitet wurde.

Beeindruckend, denn wo gelingt es sonst noch, dass Teenager, Erwachsene und Großeltern oder Leitenden Angestellte, Pfarrer, Berater und Mitarbeiter sozialer Organisationen schnell als Gruppe arbeitsfähig werden und die Verschiedenartigkeit produktiv nutzen, statt in Vorurteils-getriebenen Auseinandersetzungen und Streit zu enden. So lebte die Toleranz, Diskussions- und Gastgeberkultur der weltoffenen Salons in moderner Form wieder auf. Dank an Ursula Hillbrand, Europäische Kommission und Bregenzer Salon, Barbara Kruse, conjoined, Peter Schreck, Tut Gut Institut. Ich freue mich auf mehr mit Euch. Auch ich habe ein Experiment gewagt und meine 19-jährige Tochter Katharina mitgenommen. Es hat sich gelohnt. Wir haben Beide gemeinsam einige Stunden wünschenswerte (Arbeits-) Kultur der Zukunft erlebt. Ihre Beiträge aus Sicht Ihrer Generation wurden geschätzt. Sie ist gestärkt für die Beschäftigung mit Design und Webprogrammierung im Praktikum, mit neuen Ideen für ihren Blog und Motivation für ihre Geschäftsideen nach Hause gefahren. Was kann ich mir als Vater mehr wünschen, als gemeinsam Spass zu haben und ein Stück Sinn zu finden.

Ermöglicht wurde das durch die Methode “Pro Action Café” verbunden mit einer einfühlsamen, öffnenden und dennoch gestaltenden Moderation im Geist der “Art of Hosting“. Pro Action Café ergänzt die Palette der Großgruppen-Veranstaltungen, z.B. Open Space (vergleichbar mit dem hippen Format Bar Camp), World-Café, Appreciative Inquiry oder Zukunftskonferenzen, wie ich Sie seit 1999 erleben und moderieren durfte, um ein kompaktes und sehr offenes Setting. Die Methode hat nicht nur großes Potenzial für den Blitzstart von Innovations-Initiativen sondern ist auch ein toller Beitrag zur Bildung von Communities. Wenn es den Moderatoren gelingt, die Prinzipien der Art of Hosting wie Präsenz, partizipierend, bedeutsame Kommunikation und Co-Creation authentisch zu leben, entsteht ein Raum partizipativer Kultur und geteilter Führung, wie er immer mehr zum Leitbild für moderne Organisationen und Unternehmen wird.

people.innovation.partners. sehen hier die große Chance für Unternehmen. Pro Action Café ermöglicht es, kollaborative Freiräume in hierarchischen Organisationen zu etablieren und Communities aufzubauen, die abgeschotteten Silos verbinden. In der Kombination von Live-Events mit Social Business und Enterprise 2.0 liegen enorme Potenziale für Wachstum von Menschen und Geschäft.

 

 

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