Open Future – Transformation 4.0: Ausgezeichnete Ideen für mehr Beteiligungskultur in Unternehmen

Zusammenarbeit im UnternehmenErfolgreiche Unternehmen befinden sich in einem ständigen Veränderungs- und Anpassungsprozess, der in den letzten Jahren zum Beispiel dem Einsatz von Smart-Collaborations-Tools noch beschleunigt wurde: Hier sind neue Ideen gefragt, um diesen geänderten Anforderungen der Arbeitswelt gerecht zu werden.

enercity – positive Energie“, die Dachmarke der Stadtwerke Hannover, ging einen solchen neuen Weg: Schon seit einiger Zeit fließen in diesem Unternehmen Impulse der Mitarbeiter in den Strategieentwicklungsprozess mit ein – so werden bei enercity zum Beispiel Ideen und Vorschläge über die Grenzen der Fachbereiche und der Hierarchieebenen hinweg gemeinsam weiterentwickelt.

Zwei Foren der digitalen Zusammenarbeit bei enercity

Um die Beteiligungskultur innerhalb des Unternehmens noch weiter zu fördern, wurden innovative Digital-Tools eingesetzt: Im Februar 2015 konnten 2.400 Mitarbeiter Ideen zur den verschiedenen Herausforderungen, denen sich das Unternehmen stellen muss, auf einer gemeinsamen Plattform posten, weiterentwickeln und bewerten. Die Ergebnisse dieses unternehmensweiten, mehrstündigen Brainstormings dienten als Grundlage für den „enercity-Zukunftstag“, an dem einen Monat später 500 Angestellte aus verschiedenen hierarchischen Ebenen und aus unterschiedlichen Abteilungen gemeinsam viele Ideen zur Unternehmensentwicklung ausarbeiteten – und zwar ebenfalls digital vernetzt.

Bühne ZukunftstagIn der Retrospektive sagte Iris Stein, Leiterin Organisationsentwicklung bei enercity und Initiatorin des Zukunftstages: „Der gesamte Prozess und der Zukunftstag selbst haben eine, bei uns im Unternehmen bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gekannte Veränderungsenergie erzeugt. Die Teilnehmer bis hin zum Vorstand waren überrascht, wie reibungslos und effizient das vernetzte Arbeiten von Hunderten von Menschen funktioniert hat – es war tatsächlich ein Stück Zukunft im Raum greifbar. Nun haben wir alle den Auftrag, die Energie auf die Umsetzung der vielversprechendsten Konzepte zu lenken.”

Open Future – digitale Plattformen und analoge Methoden

Grundlage für den enercity-Zukunftstag war unser Lösungsansatz „Open Future“: Bei diesem Lösungsansatz werden zum Beispiel Mitarbeiter, externe Stakeholder oder Impulsgeber eingeladen, sich gemeinsam mit der Strategie, dem Geschäftsmodell, der Vision oder dem Leitbild eines Unternehmens zu beschäftigen. Mit einer geschickten Kombination aus digitalen Plattformen (Websessions, LAN-Partys etc.) und analogen Face-to-Face-Methoden (Bewegung, Kunst etc.) werden die Teilnehmer motiviert, sich aktiv für die Zukunft des Unternehmens zu engagieren. Doch Open Future sorgt nicht nur für neue Ideen und einen Energieschub – darüber hinaus üben die Teilnehmer über Social Media und andere Collaborations-Tools noch das vernetzte Arbeiten und lernen die Vorteile dieser neuen Arbeitsmethoden in der Praxis kennen.

Open Future - mögliche Bausteine

Unser Lösungsansatz Open Future ist offen für viele Prozesse: Er kann an individuelle Anforderungen angepasst werden und eignet sich zum Beispiel auch für Kickstart-Projekte, zur Optimierung der Qualität, zur Steigerung des Energielevels im Unternehmen oder zur Beschleunigung von komplexen Wandlungsprozessen. Einzige Vorbedingung: Das Management muss ernsthaft bereit sein, Mitarbeiter in die Entscheidungsprozesse einzubinden und auch offen sein für neue Ideen und innovative Arbeitsweisen. Denn Open Future ist ein großer Schritt für die Unternehmen in Richtung hierarchiefreier Strategie- und Unternehmensentwicklung, der perfekt in die heutige, digital vernetzte Welt passt – doch ohne radikales Umdenken quer über alle Strukturen im Unternehmen hinweg sind hier nur schwer Erfolge zu erzielen.

Gewinner beim Personalmanagement Award 2015 „Zukunft“

Dank dieses innovativen Vorgehens, das so viele Erfolge erzielt und Potenziale freigesetzt hat, war es kein Wunder, dass der enercity-Zukunftstag im Juni 2015 bei der Preisverleihung zum Personalmanagement Award 2015 den Spitzenplatz in der Kategorie KMU belegt hat. Dieser Award wird alljährlich vom Bundesverband der Personalmanager (BPM) für bemerkenswerte Leistungen im Bereich HR-Management verliehen. Übergeben wurde dieser Award im Rahmen der Gala „Nacht der Personaler“, die während des Personalmanagement-Kongresses stattfand. Wir sind sehr stolz auf diese Leistung, die wir gemeinsam mit enercity vollbracht haben!

Lassen Sie uns reden!

Haben Sie in Ihrem Unternehmen bereits Erfahrungen sammeln können mit diesen modernen Formen der kollaborativen Strategieentwicklung? Welche Herausforderungen hatten Sie zu meistern – oder haben Sie eine konkrete Aufgabenstellung, bei der Open Future hilfreich sein könnte? Ich bin gespannt auf Ihre Meinung und Ihr Feedback.

Business- und HR-Modelling – Mit Co-Creation Tools Zukunft gestalten

Professionelle, interaktive Werkzeuge für die (Mit-) Gestaltung von Geschäft, Karriere, Leadership und Personalmanagement
Innovationskompetenz ist überlebenswichtig: Gestern noch erfolgreiche Unternehmen verschwinden immer schneller vom Markt. Marktführer werden heute dreimal so häufig von Wettbewerbern verdrängt. Gleichzeitig wachsen innovative Unternehmen dreimal so schnell und erzielen kontinuierlich höhere Margen. Dazu brauchen Unternehmen eine kritische Masse von Führungskräften und Professionals, die Innovationskompetenz entwickeln und mit interaktiven Business- und HR-Modeling-Werkzeugen gemeinsam Brücken in die Zukunft für Menschen, Arbeit und Geschäft bauen. Denn die größte Energiequelle sind Menschen, die an einem Strang ziehen. Wie geht das? people.innovation.partners. nutzen eine ganze Suite von intuitiv verständlichen Werkzeugen, die über Poster, Postits und Apps Teams durch angeblich komplexe Aufgabenstellungen und Prozesse leiten. Hier können Sie einen den Flyer_Busines_HR_Modelling_Tools downloaden.

Business Model Canvas: Geschäfts- und Vertriebsmodell-Innovation leicht gemacht
Das ist der Klassiker, ursprünglich entwickelt von Osterwalder A. et al. in 2009. Begegnen Sie Ihrer Geschäftsführung auf Augenhöhe und überzeugen Sie mit Businesslogik. Damit der Markt am Ende Hurra schreit, ist ein kunden- und geschäftsgetriebener Fokus entscheidend. Dazu brauchen alle Beteiligte ein fundiertes Verständnis Ihres Geschäftsmodells und Ihres Kundenversprechens. Nutzen Sie eine interaktive Methode, mit der Sie im Team  eine geschäftliche Herausforderung schnell und systematisch durchdringen, Lösungsideen entwickeln und durchspielen können. Mit intuitiv verständlicher Visualisierung ermöglicht die Methode auch Kollegen/innen, die nicht gewohnt sind, täglich mit Businessplänen und Strategien zu arbeiten, einen schnellen Zugang.

Business Model Me:  Durchstarten – Die Zukunft selbst in die Hand nehme
Finden Sie Ihr unverwechselbares Profil, Ihren einzigartigen Wertbeitrag und entwickeln Sie robuste Karriereszenarien für bewegte Zeiten. Die Methode geht zurück auf Tim Clark, Alexander Osterwalder and Yves Pigneur, 2012. Der ungewohnte Blick auf die eigene Karriere durch die Brille eines Geschäftsmodells eröffnet regelmäßig unerwartete Perspektiven und gibt neuen Schub für Ihren beruflichen Erfolg. Verstehen Sie Ihr persönliches Karriere- und Geschäftsmodell  und erfinden Sie sich rechtzeitig neu. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie als Angestellter arbeiten, eine Selbstständigkeit planen oder in Ihrem Geschäft Wachstumsschwellen überwinden wollen.

HR Function Canvas:  Co-Pilot für Innovation, Wachstum und Profitabilität
Mit dieser Methode haben wir unsere eigenen vielfältigen Erfahrungen bei der Umgestaltung von Personalfunktionen verarbeitet. Erfinden Sie die Personalfunktion neu, bevor anderes es für Sie tun. Übersetzen Sie geschäftliche Herausforderungen von morgen in HR-Kompetenzen, -Services und Prozesse von heute. Machen Sie HR zum Role Model für die Organisation von morgen. Identifizieren Sie mit ihren Kunden und Ihrem Team akuten Handlungsbedarf, entwickeln Sie einen Masterplan zur strategischen, organisatorischen, qualitativen und instrumentellen Neuausrichtung und setzen Sie entlang geschäftlicher Prioritäten und mit dem Gespür für sich abzeichnende Chancen um. Geben Sie Raum für Experimente. Das Vorgehen hat sich auch bei der Neuausrichtung von anderen Zentralfunktionen wie IT, Organisation oder Einkauf erwiesen.

People Strategy Canvas:  Menschen und Geschäfte zukunftsfähig machen
Ebenfalls eine Eigenentwicklung, die den Begriff Personalstrategie demystifiziert und ganz praktisch macht. Was oder welche Kompetenzen treiben Wachstum oder halten den Wettbewerb auf Abstand? Gibt es eine strategische Lücke? Wer in Ihrem Unternehmen hat welche Innovationskompetenzen? Gemeinsam erkennen, wo die begrenzten Mittel konzentriert werden müssen. Die Rahmenbedingungen mitgestalten, damit Mitarbeiter ihre Energien bündeln, ihre Fähigkeiten entwickeln und über Grenzen hinweg kooperieren. Junge und „Silver“ Talente integrieren und zu Mitgestaltern und Mitunternehmern machen, die gerne und glaubwürdig Begeisterung verbreiten. So werden Kunden und Markt „hurra“ rufen.

Talent Management Canvas: Employees First und Innovation by Talents
Noch eine Eigenentwicklung aus der Erfahrung mit vielen Employer Branding- und Talent Management-Projekten. Eine attraktive Arbeitgebermarke und ein glaubwürdiges Mitarbeiter-Versprechen stehen im Einklang mit dem Geschäftsmodell, den geschäftlichen Herausforderungen, der Marke und dem Kundenversprechen. Der Talent Management Canvas führt durch neun Gestaltungsfelder für ein erfolgreiches und integriertes Talent-Management und Personalmarketing nach innen und außen. Entlang unseres Mottos „Innovation by Talents – Talents by Innovation“ geht es um Win-Win-Lösungen für Ihr Unternehmen und Ihre Talente. Kultivieren Sie schnelles Prototyping und Lernen aus Fehlern.

ReLead Canvas:  Agile Führung, Innovations-Kultur und Produktivität
Innovative Unternehmen und Champions in Kundenorientierung verlagern Entscheidungskompetenzen auf Mitarbeiter mit direktem Kundenkontakt. Die Führungsrolle wandelt sich deutlich. Führungskräfte erhalten den Auftrag, ein Innovations- und Wachstumsklima zu gestalten. Die gute Nachricht: Agile Führung können Sie lernen! Wir nutzen den ReLead Canvas im individuellen oder Teamcoaching, um gemeinsam mit Ihnen, geschäftliche Herausforderungen von morgen in Führungsherausforderungen von heute zu übersetzen, sie zu strukturieren und zu priorisieren. Ein Update des HR Service- und Produktportfolios kann zusätzlich abgeleitet werden. Die Methode wurde gemeinsam mit unseren Partnern Innovation Evangelists und Ignore Gravity entwickelt.

 

Neues Instrument zur Einschätzung von Innovationskompetenz gemeinsam mit der Hochschule Fresenius Köln erfolgreich getestet

Für die Entwicklung eines Online-Instruments zur Bestimmung der Innovationsfähigkeit von Mitarbeitern und Führungskräften wurden gemeinsam mit Daniel Braun und Prof. Katja Mierke von der Hochschule Fresenius verschiedene Modelle, Theorien und wissenschaftliche Befunde aus den Bereichen Kreativität, InnovationInnovationskompetenz und Entrepreneurship herangezogen. Mit den auf Selbstbeurteilungen basierenden Dimensionen des Fragebogens sowie zwei Leistungstests ermöglicht das Instrument eine differenzierte Beurteilung der Fähigkeiten, Motive, Verhaltensweisen und Eigenschaften von Mitarbeitern und Führungskräften, die in den unterschiedlichen Phasen des Innovationsprozesses potenziell von Bedeutung sind. Mehr Informationen finden Sie hier in unserem White Paper “Assessment der persönlichen Innovationskompetenz”.

Um die Güte des Verfahrens zu bestimmen wurden u. a. Reliabilitätsanalysen, Interkorrelationen zwischen den Leistungstests und bestimmten Selbstbeurteilungen sowie Unterschiede zwischen Teilnehmergruppen berechnet. Unser Dank gilt allen Teilnehmern der Validierungsstudie. Die Reliabilitätsanalysen zeigen, dass die im Instrument verwendeten Skalen in sich konsistent sind. Positive und signifikante Korrelationen zwischen den Ergebnissen der Leistungstest und den Selbstbeurteilungen belegen die Kriteriumsvalidität des Verfahrens. Mit anderen Worten: Das Instrument misst zuverlässig das, was es messen soll.

Als besonders interessant erwiesen sich einige der Gruppenvergleiche: Teilnehmer, die ein erfolgreiches Unternehmen mit innovativen Produkten oder Dienstleistungen gegründet hatten, schnitten durchschnittlich besser ab als Teilnehmer, deren Unternehmen nicht innovativ oder (noch) nicht wirtschaftlich erfolgreich waren. Diese Unterschiede fielen sogar noch größer aus, wenn man die erfolgreichen und innovativen Unternehmer mit den Nicht-Unternehmern verglich. Die Unterschiede waren für alle Dimensionen und Testergebnisse des Instruments statistisch signifikant.

Die Ergebnisse zeigen, dass das Instrument tatsächlich dazu geeignet ist, Personen zu identifizieren, die sowohl in der Lage sind, kreative, neuartige Ideen hervorzubringen, als auch Innovationen erfolgreich im Markt umzusetzen. Insgesamt deuten die Ergebnisse auf eine hohe diagnostische Güte des Instruments hin. Noch viel wichtiger aus unserer Sicht: Das Instrument ermöglicht mit Blick auf Stärken und Entwicklungsfelder, gezielte Empfehlungen zu geben, um auf dieser Basis fundierte Entwicklungspläne zu erstellen.

Wir haben inzwischen begonnen, das Instrument zum Coaching von Einzelpersonen, TeamsInnovationskompetenz im Team oder Bereichen von Unternehmen sowie in der Gründerberatung einzusetzen. Weitere Einsatzmöglichkeiten zeichnen sich in der Zusammenarbeit mit Investoren ab, die die Startbedingungen von Gründerteams durch rechtzeitiges zielgerichtetes Coaching auf ein neues Niveau heben möchten. Gleichzeitig planen wir, die begleitende Forschung fortzusetzen, um die Datenbasis zu verbreitern.

Falls Sie an einem Einsatz des Instruments interessiert sind (z. B. im Rahmen eines persönlichen Coachings oder einer Personalentwicklungsmaßnahme für Ihr Unternehmen), freuen wir uns über eine Nachricht an edmund.komar@peopleinno.com.

Der 4. Stern: Ein filmreifes Heldendrama mit allen Blockbuster-Zutaten

Was haben wir für ein ergreifendes Drama über die gesamte Fußball Weltmeisterschaft und ganz besonders im WM-Finale erlebt. Da war alles drin: traurige Verlierer, unglückliche Pechvögel und über-ragende Helden, die sich von den Prüfungen des Schicksals nicht beirren lassen. Ein Spiel auf Messers Schneide mit einem Gegner auf Augenhöhe und eine Verlängerung, die überstanden werden musste,  reichte dem Regisseur Schicksal nicht. Es hat den Abend mit tragischen Elementen belebt. Das Drehbuch war Oskar verdächtig.

Sami Khedira, dem unermüdlichen Kämpfer, blieb die Krönung seiner WM versagt. Da hat er das Unmögliche möglich gemacht und sich mit unbändigem Willen und Disziplin nach seiner schweren Verletzung zur und in die WM gekämpft. Und nun spielt ihm das Schicksal einen grausamen Streich. Er kann wegen Problemen mit der Wadenmuskulatur nicht antreten. Nun war Khediras Unglück aber die Chance für den jungen Christoph Kramer. Er konnte seinen Kindheitstraum in ungeahnter Intensität erleben. Nach tollem, vielversprechendem Einstand wurde er Opfer eines gefährlichen Zusammenstoßes und musste trotz Aufbäumens mit Gehirnerschütterung aufgeben.

Der unermüdlich und vorbildhaft kämpfende Sebastian Schweinsteiger, der dem Spiel Struktur und Stabilität gab, wurde mehrfach brutal gefoult und trug eine blutende Platzwunde davon. Er ließ die Wunde unter Schmerzen am Spielfeldrand nähen, gab dann dem Team mit seiner „Wiederauferstehung“ ein großartiges Beispiel für Durchhaltewillen, dass den Mitspielern einen neuen Energieschub verlieh

Miro Klose erlebte seinen Traum, wurde 12 Jahre nach dem verlorenen WM Finale in Tokio mit 36 Jahren Weltmeister und räumte zusätzlich den Rekord als ewiger WM-Torschützenkönig ab. Bei seiner Auswechslung in der Verlängerung geschah dann noch etwas nahezu mythisches. Er übergab den Staffelstab an Mario Goetze und gab dem „Spezialkraft-Joker“ einen Zauber mit auf den Weg, in dem er ihn bestärkte, dass Mario das entscheidende Tor machen würde. Auch Jogi Löw hat wohl mitgezaubert, als er Mario Götze vor der Einwechslung zwickte und Mut zusprach. Und tatsächlich, das alles entscheidende Tor schießt ein Spieler, der bei der WM bisher nicht sein volles Potenzial abrufen konnte. An diesem Abend setzte er mit seiner brillanten Technik das Ausrufezeichen des Spiels, schrieb sich ins Buch der Fußball Geschichte ein und zeigte der ganzen Welt, dass er auf dem Weg zu einem ganz Großen ist.

Geht man die 6 Erfolgsfaktoren der Weltmeister durch, dann haben im Finale vor allem

  • Resilienz: Einmal mehr aufstehen als zu Boden gehen
    Trotz all der dramatischen Hürden, die plötzlich auftauchten, hat die Mannschaft sich nicht vom Weg abbringen lassen und das Unmögliche geschafft.
  • Siegermentalität: Den Raum einnehmen und ausfüllen
    Nach dem die anfängliche Nervosität abgelegt war, ließen die Spieler keinen Zweifel an Ihrem unbändigen Siegeswillen aufkommen. Führungsspieler und Trainer bewahrten bei allen Widrigkeiten Ruhe, Über- und Zuversicht in die eigene Stärke.
  • Team: Sich gegenseitig erfolgreich machen
    Ständig wurden Schwächen der Mitspieler klaglos ausgebügelt und versucht, deren Stärken mit geschickter Vorarbeit zur Geltung zu bringen. Auch die Jubelszenen mit den Kindern und Familien der Spieler zeigten, dass dort ein großes Team zusammengewachsen ist.

den Unterschied gemacht.

Jogi Löw hat mit systematischer Arbeit über 10 Jahre diesen Erfolg mit langem Atem vorbereitet und in Brasilien sein Meisterstück gemacht. Er hat dort mit seinem Team hinter dem Team die Rahmenbedingungen geschaffen, die am Ende den Unterschied ausgemacht haben. Enttäuschungen und Kritik haben ihn nicht vom Weg abgebracht. Er hat auch gezeigt, dass ein Erfolgscoach kein extravertierter Marktschreier sein muss. Er war in der Lage mit seiner ruhigen, aber geradlinigen und bestimmten Art, Talente zu entdecken, sie zu fordern und zu fördern. Mit Vertrauen in die Spieler, viel Zuspruch und konstruktivem Feedback hat er Selbstvertrauen und Growth-Mindset gefördert. Sein introvertierter Grundcharakter erlaubt ihm, dass neben Ihm Menschen wachsen können.

Nehmen wir uns das tolle Abenteuer Weltmeisterschaft als Motivation mit in unseren Alltag und öffnen uns für das, was wir von Jogi Löw lernen können. Allen die Spieler trainieren, Kinder erziehen, Schüler unterrichten oder Mitarbeiter führen, lege ich zur Vertiefung die Erkenntnisse von Carol Dweck (Mindset: The New Psychology of Success)  und Susan Cain (The Power of Introverts) ans Herz. Was lernen Sie, lernt Ihr aus diesem Sommerdrama mit Happyend?

Wieviel Unternehmer steckt in Dir? Innovationskompetenz messbar machen

Innovationskompetenz ist überlebenswichtig: Gestern noch erfolgreiche Unternehmen verschwinden immer schneller vom Markt. Marktführer werden heute dreimal so häufig von Wettbewerbern verdrängt. Gleichzeitig ist Innovationskompetenz Gold wert: Innovative Unternehmen wachsen dreimal so schnell und erzielen kontinuierlich höhere Margen. Leistungsportfolio people.innovation.partners.Grund genug eine von 4 Perspektiven zum systematischen Aufbau von Innovationskompetenz, die personelle Innovationskompetenz wissenschaftlich zu beleuchten. In Kooperation mit Prof.Katjja Mierke und Daniel Braun, Hochschule Fresenius in Köln entwickeln people.innovation.partners. ein neuartigen Instrument zur Messung von menschlichem Innovationspotenzial. Daniel Braun verarbeitet im Rahmen seiner Abschlussarbeit aktuelle Erkenntnisse der Innovations- und Kreativitätsforschung und bündelt sie in einem vielfältigen, praxistauglichen Instrument. Von besonderem Interesse ist dabei, durch welche Eigenschaften, Merkmale und Verhaltensweisen sich besonders innovative Menschen auszeichnen und was Unternehmen für ihrem Weg zu einer innovativen Organisation lernen können. Dazu bedient sich das Instrument neben Selbstbeschreibungen zu Verhaltensweisen, Persönlichkeitseigenschaften und Fähigkeiten auch Leistungstests und soll als benutzerfreundliches Online-Tool zur Verfügung gestellt werden.

 

Das Instrument beschränkt sich nicht nur auf das Potenzial zur Generierung neuer Ideen – denn ohne Mitarbeiter, die in der Lage sind, diese Ideen auch marktfähig umzusetzen, kann ein Unternehmen kaum von kreativen Einfällen profitieren. Darüber hinaus werden Persönlichkeitsmerkmale erfasst, die Aufschluss darüber geben, welche Mitarbeiter das Potenzial zur Entwicklung und Umsetzung von Innovationen in sich tragen. Das bietet Unternehmen die Chance, Innovationskompetenz systematisch zu fördern. Welche meiner Mitarbeiter sind besonders innovativ? Wie kann ich das Innovationspotenzial meiner Mitarbeiter optimal fördern? Wie stelle ich ein diverses Team zusammen, sodass neue Ideen nicht nur entwickelt sondern auch umgesetzt werden?  – Wir sind überzeugt, dass dieses Instrument Unternehmen künftig dabei helfen wird, diese Fragen zu beantworten und freuen uns über ihre Mithilfe. Durch eine Teilnahme an dem etwa zehnminütigen Assessment über diesen Link Befragung Innovationskompetenz unterstützen Sie nicht nur die Forschung und sondern helfen Daniel Braun bei seiner Abschlußarbeit. Bei Interesse stellen wir gerne die Ergebnisse der Studie in Ihrem Unternehmen vor.