Innovation im Vertrieb: Deutschen Preis für Sales Performance gewonnen

Fotos: Julia Nimke / Laurin Schmid (Quadriga)

Fotos: Julia Nimke / Laurin Schmid (Quadriga)

Am Mittwoch, den 12.10.2016 um 20:30 Uhr wurde es im Tipi am Kanzleramt in Berlin, einer Event-Location in Sichtweite von Angela Merkel, extrem spannend. Dort wurde in einer Gala durch die Quadriga Hochschule und das Magazin der VERTRIEBS Manager der Deutsche Preis für Sales Performance vergeben. Trotz aller Routine hat sich auch bei mir ein Prickeln eingestellt. Denn alle, die Vertrieb mögen, wollen gewinnen. So ist das auch bei mir seit Kindertagen. Umso größer war die Freude an unserem Tisch mit Eric Hellmich und Stephan Briskorn von AXA, als die Ankündigung kam: „Der Gewinner in der Kategorie Sales Tools/Software/CRM ist AXA-DigiMapp.“ Gegen starke Konkurrenz konnte sich DigiMapp als ein Leuchtturmprojekt des Zukunftsprogramms agentur2020, das wir von people.innovation.partners. als eine Art Innovationsflüsterer für das Transformation-Team und als Brückenbauer in die Zukunft begleiten, durchsetzen. AXA DigiMapp reiht sich nun ein, in eine Sammlung renommierter Marken, die in anderen Kategorien gewonnen haben. Gratulation für die tolle Leistung an das DigiMapp Team und Dank an alle, die diesen Erfolg ermöglicht haben, ganz besonders an Martin Müller, proaktiver Programm-Manager für agentur2020 und unser Hauptansprechpartner, der leider nicht mit uns feiern konnte.

Um die Herausforderungen im Versicherungsvertrieb der nächsten Jahre zu meistern, brauchen die besten Verkäufer die besten Werkzeuge. Gerade wenn es um die Erschließung der komplexeren Geschäftsfelder geht, kann die DigiMapp ihr Potenzial voll ausspielen. Auch, um bei jüngeren Zielgruppen zu punkten, brauchen Vermittler mehr und mehr überzeugende digitale Werkzeuge, die mit den privaten digitalen Erfahrungen der Kunden, z.B. bei Amazon oder Google mithalten können. Die Jury hat in dem branchenübergreifenden Wettbewerb das außergewöhnliche Potenzial der DigiMapp für den Vertrieb 2020 persönlich – digital – vernetzt – betont. Diese Art “innovatives Gütesiegel” wird nicht nur im Recruiting neuer Vermittler sicher ein wichtiges Argument sein.

Open Future – Transformation 4.0: Ausgezeichnete Ideen für mehr Beteiligungskultur in Unternehmen

Zusammenarbeit im UnternehmenErfolgreiche Unternehmen befinden sich in einem ständigen Veränderungs- und Anpassungsprozess, der in den letzten Jahren zum Beispiel dem Einsatz von Smart-Collaborations-Tools noch beschleunigt wurde: Hier sind neue Ideen gefragt, um diesen geänderten Anforderungen der Arbeitswelt gerecht zu werden.

enercity – positive Energie“, die Dachmarke der Stadtwerke Hannover, ging einen solchen neuen Weg: Schon seit einiger Zeit fließen in diesem Unternehmen Impulse der Mitarbeiter in den Strategieentwicklungsprozess mit ein – so werden bei enercity zum Beispiel Ideen und Vorschläge über die Grenzen der Fachbereiche und der Hierarchieebenen hinweg gemeinsam weiterentwickelt.

Zwei Foren der digitalen Zusammenarbeit bei enercity

Um die Beteiligungskultur innerhalb des Unternehmens noch weiter zu fördern, wurden innovative Digital-Tools eingesetzt: Im Februar 2015 konnten 2.400 Mitarbeiter Ideen zur den verschiedenen Herausforderungen, denen sich das Unternehmen stellen muss, auf einer gemeinsamen Plattform posten, weiterentwickeln und bewerten. Die Ergebnisse dieses unternehmensweiten, mehrstündigen Brainstormings dienten als Grundlage für den „enercity-Zukunftstag“, an dem einen Monat später 500 Angestellte aus verschiedenen hierarchischen Ebenen und aus unterschiedlichen Abteilungen gemeinsam viele Ideen zur Unternehmensentwicklung ausarbeiteten – und zwar ebenfalls digital vernetzt.

Bühne ZukunftstagIn der Retrospektive sagte Iris Stein, Leiterin Organisationsentwicklung bei enercity und Initiatorin des Zukunftstages: „Der gesamte Prozess und der Zukunftstag selbst haben eine, bei uns im Unternehmen bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gekannte Veränderungsenergie erzeugt. Die Teilnehmer bis hin zum Vorstand waren überrascht, wie reibungslos und effizient das vernetzte Arbeiten von Hunderten von Menschen funktioniert hat – es war tatsächlich ein Stück Zukunft im Raum greifbar. Nun haben wir alle den Auftrag, die Energie auf die Umsetzung der vielversprechendsten Konzepte zu lenken.”

Open Future – digitale Plattformen und analoge Methoden

Grundlage für den enercity-Zukunftstag war unser Lösungsansatz „Open Future“: Bei diesem Lösungsansatz werden zum Beispiel Mitarbeiter, externe Stakeholder oder Impulsgeber eingeladen, sich gemeinsam mit der Strategie, dem Geschäftsmodell, der Vision oder dem Leitbild eines Unternehmens zu beschäftigen. Mit einer geschickten Kombination aus digitalen Plattformen (Websessions, LAN-Partys etc.) und analogen Face-to-Face-Methoden (Bewegung, Kunst etc.) werden die Teilnehmer motiviert, sich aktiv für die Zukunft des Unternehmens zu engagieren. Doch Open Future sorgt nicht nur für neue Ideen und einen Energieschub – darüber hinaus üben die Teilnehmer über Social Media und andere Collaborations-Tools noch das vernetzte Arbeiten und lernen die Vorteile dieser neuen Arbeitsmethoden in der Praxis kennen.

Open Future - mögliche Bausteine

Unser Lösungsansatz Open Future ist offen für viele Prozesse: Er kann an individuelle Anforderungen angepasst werden und eignet sich zum Beispiel auch für Kickstart-Projekte, zur Optimierung der Qualität, zur Steigerung des Energielevels im Unternehmen oder zur Beschleunigung von komplexen Wandlungsprozessen. Einzige Vorbedingung: Das Management muss ernsthaft bereit sein, Mitarbeiter in die Entscheidungsprozesse einzubinden und auch offen sein für neue Ideen und innovative Arbeitsweisen. Denn Open Future ist ein großer Schritt für die Unternehmen in Richtung hierarchiefreier Strategie- und Unternehmensentwicklung, der perfekt in die heutige, digital vernetzte Welt passt – doch ohne radikales Umdenken quer über alle Strukturen im Unternehmen hinweg sind hier nur schwer Erfolge zu erzielen.

Gewinner beim Personalmanagement Award 2015 „Zukunft“

Dank dieses innovativen Vorgehens, das so viele Erfolge erzielt und Potenziale freigesetzt hat, war es kein Wunder, dass der enercity-Zukunftstag im Juni 2015 bei der Preisverleihung zum Personalmanagement Award 2015 den Spitzenplatz in der Kategorie KMU belegt hat. Dieser Award wird alljährlich vom Bundesverband der Personalmanager (BPM) für bemerkenswerte Leistungen im Bereich HR-Management verliehen. Übergeben wurde dieser Award im Rahmen der Gala „Nacht der Personaler“, die während des Personalmanagement-Kongresses stattfand. Wir sind sehr stolz auf diese Leistung, die wir gemeinsam mit enercity vollbracht haben!

Lassen Sie uns reden!

Haben Sie in Ihrem Unternehmen bereits Erfahrungen sammeln können mit diesen modernen Formen der kollaborativen Strategieentwicklung? Welche Herausforderungen hatten Sie zu meistern – oder haben Sie eine konkrete Aufgabenstellung, bei der Open Future hilfreich sein könnte? Ich bin gespannt auf Ihre Meinung und Ihr Feedback.

enercity gewinnt PM Award 2015: Unser Open Future Ansatz erfolgreich

Am Donnerstag, 18.6.2015 gegen 19:00 Uhr stieg die Spannung. Denn es begann die Nacht der Personaler im Friedrichstadt-Palast in Berlin mit der Verleihung der Personalmanagement Awards durch den Bundesverband der Personalmanager (BPM). Gegen 20:30 Uhr kam dann die erlösende Nachricht. Unser Kunde enercity, Stadtwerke Hannover, hat den PM-Award 2015 (Video Nominierung) für den “enercity-Zukunftstag” mit unserem “Open Future – DigiLog-Prozess” (Mehr Infos hier) gewonnen. Das Team um die Projektleiterin Iris Stein

und die Referentin des Vorstands Personal Corinna Hormann nahm den Preis in Berlin überglücklich in Empfang.

Unser Glückwunsch kommt von ganzem Herzen. Das ist der verdiente Lohn für die Risikobereitschaft des Vorstandes und aller Beteiligten, sich auf unsere innovative Methode einzulassen und für die Monate intensiver Arbeit. Das war ein wichtiger Beitrag zum demokratischen Unternehmen, zur partizipativen Teilhabe sowie hierarchiefreier Strategie- und Unternehmensentwicklung in einer vernetzten und digitalisierten Welt. Ganz besondere Anerkennung gilt der Leiterin Organisationsentwicklung Iris Stein für ihre unerschrockene und nachhaltige Überzeugungsarbeit, auch bei Widerstand im Unternehmen. Danke für euer Vertrauen. Mein persönlicher Dank für die tolle Zusammenarbeit und die professionelle Leistung geht an meine Partner in diesem Projekt Stephan Grabmeier, Frank Schomburg und sein Super-Team von nextpractice. Nur schade, dass Prof. Kruse diesen Erfolg nicht mehr erleben durfte.

DGFP lab und HR Safari – 2 frische, innovative Formate verleihen HR Flügel

Die Berichte und Studien über Personalfunktionen, die die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen, sind Legion. Es gibt aber nicht nur Personalmanager, die wie ein Bandscheibenvorfall der Organisation wirken und staubtrocken nur auf Compliance, Verwaltung und Restrukturierung setzen. Ja, man findet die Zukunftsgestalter, wenn man weiß wo. Ihre Zahl wächst. Das ist gut. Denn die Herausforderungen der Unternehmen durch immer mehr Branchen, die sich neu erfinden müssen, sind enorm. HR Entscheider und Professionals, die die Herausforderungen als Chancen nutzen möchten, haben sich in den letzten Wochen in 2 innovativen Formaten Orientierung, Knowwhy, praktisches Knowhow geholt und Energie getankt, um ihre Personalfunktion neu zu erfinden.

DGFP lab: 200 HR Professionals starten in die Zukunft von HR

Mit dem mutigen und innovativen Format “DGFP lab Participate! – Mitreden, Mitdenken, Mitgestalten im Unternehmen von morgen” hat die DGFP 200 HR Professionals und 30 Mitgestaltern (Experten) Ende September 2014 ein Forum zum mitreden, mitdenken und mitgestalten gegeben. In einer passenden, coolen Location, dem Radialsystem am Berliner Ostbahnhof wagt Musterbrecherin Katharina Heuer, die Vorsitzende der Geschäftsführung der DGFP einen mutigen Schritt in die Zukunft von HR und positioniert ihre Organisation radikal neu. Das DGFP lab ist Teil einer neuen Strategie, die Innovation Evangelists und people.innovation.partners. gerne mit Rat und Tat unterstützen. Walk the Talk -  In einem partizipativen Prozess entwickelten die mehr als 200 Teilnehmer Thesen für die Partizipation im Unternehmen von morgen. Sie werden sicher die Diskussion um die Zukunft von HR beleben und vermutlich manche Kontroverse auslösen. Anna-Katharina Schmidt, eine Teilnehmerin hat in diesem Artikel ihre Eindrücke der Veranstaltung Martin Gaedts Blog beschrieben. Einen persönlichen Rückblick mit vielen Fotos gibt es hier.

HR Safari – HR meets die Digitalisierung in freier Wildbahn

20 neugierige HR’ler haben am 1. und 2. Oktober 2014 die Zukunft von People Business und Digitalisierung an vielfältigen Orten, mit Protagonisten der digitalen Szene, Vertretern zukunftsweisender HR- oder besser People Business Praxis und mit Blick auf wichtige Trends erlebt.  Aufgeladen mit Energie kann es nun losgehen: Das Unternehmen der Zukunft mitgestalten. Dank geht an Innovation-Evangelists und Good School für das frische Konzept und die tolle Vorbereitung. Einen persönlichen Rückblick in die Zukunft mit vielen Fotos gibt es hier. Nun geht es darum aus den Events einen kontinuierlichen Transformationsprozess zu machen. Dazu sind Sie als Mitmacher und Mitgestalter herzlich eingeladen.

Der 4. Stern: Ein filmreifes Heldendrama mit allen Blockbuster-Zutaten

Was haben wir für ein ergreifendes Drama über die gesamte Fußball Weltmeisterschaft und ganz besonders im WM-Finale erlebt. Da war alles drin: traurige Verlierer, unglückliche Pechvögel und über-ragende Helden, die sich von den Prüfungen des Schicksals nicht beirren lassen. Ein Spiel auf Messers Schneide mit einem Gegner auf Augenhöhe und eine Verlängerung, die überstanden werden musste,  reichte dem Regisseur Schicksal nicht. Es hat den Abend mit tragischen Elementen belebt. Das Drehbuch war Oskar verdächtig.

Sami Khedira, dem unermüdlichen Kämpfer, blieb die Krönung seiner WM versagt. Da hat er das Unmögliche möglich gemacht und sich mit unbändigem Willen und Disziplin nach seiner schweren Verletzung zur und in die WM gekämpft. Und nun spielt ihm das Schicksal einen grausamen Streich. Er kann wegen Problemen mit der Wadenmuskulatur nicht antreten. Nun war Khediras Unglück aber die Chance für den jungen Christoph Kramer. Er konnte seinen Kindheitstraum in ungeahnter Intensität erleben. Nach tollem, vielversprechendem Einstand wurde er Opfer eines gefährlichen Zusammenstoßes und musste trotz Aufbäumens mit Gehirnerschütterung aufgeben.

Der unermüdlich und vorbildhaft kämpfende Sebastian Schweinsteiger, der dem Spiel Struktur und Stabilität gab, wurde mehrfach brutal gefoult und trug eine blutende Platzwunde davon. Er ließ die Wunde unter Schmerzen am Spielfeldrand nähen, gab dann dem Team mit seiner „Wiederauferstehung“ ein großartiges Beispiel für Durchhaltewillen, dass den Mitspielern einen neuen Energieschub verlieh

Miro Klose erlebte seinen Traum, wurde 12 Jahre nach dem verlorenen WM Finale in Tokio mit 36 Jahren Weltmeister und räumte zusätzlich den Rekord als ewiger WM-Torschützenkönig ab. Bei seiner Auswechslung in der Verlängerung geschah dann noch etwas nahezu mythisches. Er übergab den Staffelstab an Mario Goetze und gab dem „Spezialkraft-Joker“ einen Zauber mit auf den Weg, in dem er ihn bestärkte, dass Mario das entscheidende Tor machen würde. Auch Jogi Löw hat wohl mitgezaubert, als er Mario Götze vor der Einwechslung zwickte und Mut zusprach. Und tatsächlich, das alles entscheidende Tor schießt ein Spieler, der bei der WM bisher nicht sein volles Potenzial abrufen konnte. An diesem Abend setzte er mit seiner brillanten Technik das Ausrufezeichen des Spiels, schrieb sich ins Buch der Fußball Geschichte ein und zeigte der ganzen Welt, dass er auf dem Weg zu einem ganz Großen ist.

Geht man die 6 Erfolgsfaktoren der Weltmeister durch, dann haben im Finale vor allem

  • Resilienz: Einmal mehr aufstehen als zu Boden gehen
    Trotz all der dramatischen Hürden, die plötzlich auftauchten, hat die Mannschaft sich nicht vom Weg abbringen lassen und das Unmögliche geschafft.
  • Siegermentalität: Den Raum einnehmen und ausfüllen
    Nach dem die anfängliche Nervosität abgelegt war, ließen die Spieler keinen Zweifel an Ihrem unbändigen Siegeswillen aufkommen. Führungsspieler und Trainer bewahrten bei allen Widrigkeiten Ruhe, Über- und Zuversicht in die eigene Stärke.
  • Team: Sich gegenseitig erfolgreich machen
    Ständig wurden Schwächen der Mitspieler klaglos ausgebügelt und versucht, deren Stärken mit geschickter Vorarbeit zur Geltung zu bringen. Auch die Jubelszenen mit den Kindern und Familien der Spieler zeigten, dass dort ein großes Team zusammengewachsen ist.

den Unterschied gemacht.

Jogi Löw hat mit systematischer Arbeit über 10 Jahre diesen Erfolg mit langem Atem vorbereitet und in Brasilien sein Meisterstück gemacht. Er hat dort mit seinem Team hinter dem Team die Rahmenbedingungen geschaffen, die am Ende den Unterschied ausgemacht haben. Enttäuschungen und Kritik haben ihn nicht vom Weg abgebracht. Er hat auch gezeigt, dass ein Erfolgscoach kein extravertierter Marktschreier sein muss. Er war in der Lage mit seiner ruhigen, aber geradlinigen und bestimmten Art, Talente zu entdecken, sie zu fordern und zu fördern. Mit Vertrauen in die Spieler, viel Zuspruch und konstruktivem Feedback hat er Selbstvertrauen und Growth-Mindset gefördert. Sein introvertierter Grundcharakter erlaubt ihm, dass neben Ihm Menschen wachsen können.

Nehmen wir uns das tolle Abenteuer Weltmeisterschaft als Motivation mit in unseren Alltag und öffnen uns für das, was wir von Jogi Löw lernen können. Allen die Spieler trainieren, Kinder erziehen, Schüler unterrichten oder Mitarbeiter führen, lege ich zur Vertiefung die Erkenntnisse von Carol Dweck (Mindset: The New Psychology of Success)  und Susan Cain (The Power of Introverts) ans Herz. Was lernen Sie, lernt Ihr aus diesem Sommerdrama mit Happyend?